Reisebericht Arad

 

Anfang Mai machten sich 5 hallesche Straßenbahnfreunde auf den weiten Weg nach Arad,

wo sich ja bekanntlich eine größere Anzahl von halleschen Tatras ( 40 T4D / 17 B4D ) und

etliche ausgemusterte Niederflurbusse der Havag im Einsatz befinden.

 

 

Daten und Fakten zur Stadt Arad

 

Arad liegt im Westen von Rumänien in der Nähe zur ungarischen Grenze.

Die Stadt liegt am rechten (nördlichen) Ufer des Flusses Mureş.

Auf der anderen Seite des Flusses liegt der Stadtteil Neu-Arad.

Die Stadt hat eine Fläche von ca. 46 km² und es leben rund 172.000 Menschen dort.

Zum Vergleich Halle hat eine Fläche von 135 km² und ca. 230.000 Einwohner.

 

 

Bildquelle : www.primariaarad.ro

 

Arad hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich, die im 11. Jahrhundert begann.

Zuerst war die Stadt durch Mongolen besetzt, später wurde sie dann türkisch und im 17. Jahrhundert

gehörte sie zu Österreich-Ungarn. 1849 fiel sie im ungarischen Unabhängigkeitskampf an Ungarn und

wurde dann 1920 rumänisch. Die Stadt hat einen historischen Stadtkern mit vielen interessanten Gebäuden,

die einen eindeutigen Hinweis auf ungarische bzw. österreichische Einflüsse zeigen.

Arad wird auch gern als das „kleine Wien“ bezeichnet.

 

Rathaus Arad

 

Innerhalb der Stadt wechselt der Anblick des öfteren von neuzeitlichen Gebäuden über historische Häuser

bis hin zu kleinen Bauernhäusern am Rande der Stadt. So kann es passieren, das man an einer Kreuzung

je nach Blickrichtung völlig unterschiedliche Bau- und Lebensstile sieht. An großer Industrie gibt es nicht

mehr viel, die Chemiekombinate sind geschlossen, die Möbelfabrik abgerissen.

Lediglich die Waggonfabrik arbeitet noch und produziert derzeit Kesselwagen für die europäischen Bahnen.

 

 

Daten und Fakten zur Straßenbahn Arad

 

Bereits 1869 wurde die erste Pferdebahn in Betrieb genommen.

Neben dem Personenverkehr spielte auch der Güterverkehr zur Anbindung der örtlichen Fabriken

eine wichtige Rolle. 1913 wurde die Pferdebahn durch die Stadt übernommen.

Daraufhin wurde eine der beiden Linien auf Busbetrieb umgestellt.

Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wurden die Busse durch die Armee beschlagnahmt und es kam

zur Wiederinbetriebnahme der Pferdebahn.

1929 stelle man den Pferdebahnbetrieb komplett auf Busse um.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Busse wieder durch das Militär eingezogen.

Nach der Eroberung Odessas durch die rumänische Armee wurden die Fahrzeuge als Kriegsbeute

auf die heimischen Betriebe verteilt. Ab 1941 konnte daher der Verkehr über die wiederaufgebaute

Strecke in Betrieb genommen werden. Nach Verlust des Krieges im Jahr 1944 mussten alle Wagen

wieder nach Odessa abgegeben werden. So besaß Arad nun eine neue Straßenbahnstrecke jedoch

keine Fahrzeuge. Erst im November 1946 wurde der elektrische Betrieb, mit zunächst nur einem

Fahrzeug, aufgenommen. Die örtliche Waggonfabrik Astra lieferte in den folgenden zwei Jahren

12 weitere Triebwagen. Nach und nach wurde das Streckennetz ausgebaut.

Von 1974 bis 1981 wurden 100 T4R (80-179) angeschafft, ab 1982 kamen noch 42 Timis-Züge

hinzu. Seit 1995 wird der marode Wagenpark durch Gebrauchtfahrzeuge aus Deutschland ersetzt.

 

Die Streckenlänge beträgt 47 km. Die CTP betreibt insgesamt 23 Straßenbahnlinien.

Ein Teil der Linien verkehrt nur zur Hauptverkehrszeit bzw. zum Schichtwechsel der großen Betriebe.

Dazu gehören die Linien 1b, 5, 9, 10, 13, 14, 15b, 16b, 22 und CET.

Auch die Überlandlinien 11 und 12 nach Ghioroc verkehren nur sehr unregelmäßig.

Die meisten innerstädtischen Linien verkehren tagsüber in einem 10 Minuten Takt.

Insgesamt gibt es drei Betriebshöfe im Netz der CTP. Das Depot UTA ist das größte.

Das Depot in Ghioroc wird nur zur Unterstellung der Museumsfahrzeuge und der zur Verschrottung

vorgesehenen Fahrzeuge genutzt.

 

 

 

Reisebericht

 

Sonntag - 06. Mai 2007

 

Am Sonntag, dem 06. Mai 2007, trafen wir uns kurz nach 04.00 Uhr am Hauptbahnhof in Halle um die

lange Reise anzutreten. Noch total müde bestiegen wir den durchgehenden Regional-Express nach Berlin,

welcher um 04.30 Uhr Halle verließ und uns auf der ersten Etappe pünktlich nach Berlin brachte.

Dort frühstückten wir erst einmal im neuen Berliner Hauptbahnhof und fuhren dann später mit der S-Bahn

zum Flughafen Berlin-Schönefeld. 

 

 

Pünktlich um 11.50 Uhr rollten wir auf die Startbahn, wenige Minuten später waren wir dann auch schon

in der Luft. Nach ca. 80 Minuten landeten wir wohlbehalten auf dem Budapester Flughafen.

Auf der Suche nach einem Taxi trafen wir dann das erste Mal auf Andrea.

Sie brachte uns mit einer flotten Fahrt zum Bahnhof Keleti pu, von welchem unser IC nach Arad fuhr.

Dort besorgten wir uns noch Platzkarten, welche in Halle im Reisezentrum leider aus Unkenntnis der

Mitarbeiter nicht beschaffbar waren. 

 

Nicht nur Straßenbahnen und Busse wurden nach Osteuropa abgegeben,

sondern auch Nahverkehrswagen der Deutschen Bahn.

 

220  -  Budapest Keleti

 

Für etwas Verwirrung sorgte die Abfahrtszeit unseres IC.

Laut Kursbuch sollte die Abfahrtszeit um 15.45 Uhr sein, in der Fahrplanauskunft vom Automaten stand

16.00 Uhr. Letztendlich sind wir dann, wie es die Anzeige auf dem Bahnsteig zeigte, um 15.55 Uhr abgefahren.

Der IC bestand aus bequemen Fernverkehrswagen, die mit denen in Deutschland vergleichbar sind.

Auffallend war die Sauberkeit der Wagen und das die Schaffner in Osteuropa noch Respektspersonen sind.

Die Strecke von Budapest nach Arad wird auf dem ungarischen Abschnitt derzeit modernisiert und ausgebaut.

 

Die Grenzkontrollen verliefen unproblematisch, leicht verspätet erreichten wir kurz nach 21 Uhr Arad.

Nach Verlassen des Bahnhofsgebäudes empfing uns tiefste Nacht, das lag aber nicht nur an der späten Stunde sondern auch daran, das sämtliche Straßenbeleuchtung ausgefallen war. Die erste Straßenbahn ließ auch nicht

lange auf sich warten. Und wie es der Zufall wollte, war dies der hallesche Zug Tw 1093 mit Bw 149.

Nach ca. 25 Minuten Fußweg durch die anfangs dunkle Stadt, erreichten wir unser Hotel.

Dabei stellten wir fest, das wir im Notfall nicht verhungern würden, da sich unweit des Hotels das „Goldene M“ befand. Erschöpft nach der langen Reise endete der Tag dann alsbald.

 

 

Montag - 07. Mai 2007

 

Am nächsten Morgen waren wir mit Hansi Golda, einem Mitarbeiter von CTP

(Compania de Transport Public SA Arad), im Hotel verabredet. Nach einer kurzen Vorstellung ging es dann

gleich zur Haltestelle. Mit der Linie 3 fuhren wir als erstes nach Neu-Arad. Während der Fahrt erfuhren wir

die wichtigsten Dinge über Arad und seine abwechslungsreiche Geschichte.

Auf der Rückfahrt stiegen wir dann am Depot UTA aus. Es folgte eine Führung durch das Depot.

In diesem sind alle Tatra-Wagen (T4D und T4R) sowie noch verschiedene andere Wagentypen (GT6, GT8)

sowie alle Busse von CTP beheimatet. 

 

Blick auf die Werkstatthalle des Depot UTA

 

Straßenbahnabstellfläche im Depot UTA

 

Busabstellfläche im Depot UTA

 

 

Nach der Betriebshofbesichtigung begannen wir mit der Erkundung des Netzes auf eigene Faust.

Zu Fuß ging vom Depot aus zur Wendeschleife Capitan Ignat. Auf Grund von Bauarbeiten war der Streckenabschnitt Capitan Ignat - Piata Romanã für den Straßenbahnverkehr gesperrt, sodass die Straßenbahnen bereits am Capitan Ignat endeten. Schließlich folgten einige Fotos in der provisorischen Endstelle.

Großes Grübeln brach aus, als Tw 1174 (Wöhrl-Vollwerbung) mit einem weißen Beiwagen auftauchte.

In Halle gab es keinen weiß lackierten B4D. Dann staunten wir nicht schlecht, als wir sahen, dass der Beiwagen passend zum Triebwagen gestaltet wurden war. Lediglich der Wöhrl-Schriftzug fehlte beim frischlackierten Beiwagen 0173. Außerdem war der Zug vorbildlich als 4 nach Ammendorf beschildert.

 

1174-173  -  Capitan Ignat

 

Auf diesem Streckenabschnitt befindet sich auch die Stelle, wo alle per Eisenbahn angelieferten Straßenbahnen abgeladen wurden. Dazu wurde dann einfach die Straße gesperrt und die Oberleitung auf einigen Metern

beseitigt. Bilder von der Abladung der Essener M8 gibt es hier.

 

An dieser Stelle wurden die Straßenbahnen von den Eisenbahnwagen abgeladen.

 

Anschließend fuhren wir zum Piata Romanã, einem Kreisverkehr, in dem auch die Straßenbahn im Kreis fahren kann. Nach kurzer Zeit kam es dort zu einem Tramstau, dessen Ursache sich später herausstellte.

Ein Fahrer hatte sich, vermutlich beim Stellen der Weiche, aus seinem Essener M8S ausgesperrt und konnte daher nicht weiterfahren. Innerhalb weniger Minuten hatte sich ein beträchtlicher Rückstau gebildet, da es auf der Strecke keine Ausweichmöglichkeit gab. Immerhin wird der Kreisel von 13 Linien angefahren.

Nur sehr langsam löste sich der Stau anschließend wieder auf.

 

Am späten Nachmittag fuhren wir dann noch die Strecke nach Fãt Frumos und den wirklich idyllischen Abschnitt nach Piata Gai ab. Den ersten Abend ließen wir zur Feier des Tages und natürlich unseres Geburtstagskindes in einem Restaurant bei echtem rumänischen Essen und Bier ausklingen.

 

 

Dienstag - 08. Mai 2007

 

Am Dienstag waren wir mit Herrn Golda an der Haltestelle Podgoria verabredet.

An dieser Haltestelle treffen sich ein Großteil der Straßenbahnlinien und auch fast alle Buslinien.

Mit dem ex Ludwigshafener GT6 108 ging es als „Cursâ Speciala“ (Sonderfahrt) auf die Überlandstrecke nach Ghioroc. Diese führt ca. 20 Kilometer entlang der E68 nach Osten. Einige Kilometer hinter der Ortschaft Vladimirescu befindet sich ein Gleisdreieck, dort zweigt die zweigleisige Strecke zum Combinatul Chimic ab.

Die Strecke nach Ghioroc verläuft von dort an nur noch eingleisig, mit einigen Ausweichen.

Auch hier, gibt es wie auf allen anderen eingleisigen Abschnitten, keine Signalanlagen.

 

108  -  Haltestelle DN7

 

Nun einige Worte zur Geschichte der Vorortbahn.

Die Überlandstrecke wurde 1904 eröffnet und führte von der Haltestelle Podgoria bis nach Ghioroc,

wo sie sich in zwei Äste nach Pâncota und Radna aufteilte. Bereits 1913 wurde die gesamte Vorortbahn elektrifiziert. In den 70er Jahren entstand ca. 11 km östlich der Innenstadt, in unmittelbarer Nähe zur Vorortbahn, ein Chemiekombinat. Daher wurde die Vorortbahn 1978 von der Innenstadt her zu einer Straßenbahnstrecke umgebaut. Bis 1983 wurde die Strecke bis nach Ghioroc umgebaut. Zu einem Umbau der Strecken von Ghioroc nach Pâncota bzw. Radna kam es nicht, diese wurden 1991 stillgelegt.

In Ghioroc erhielten wir eine Führung durch das dortige Depot. Dieses gehörte früher zur Vorortbahn,

die die Überlandstrecke bedient hat. Heute wird es als Museum und Unterstellung der historischen Kleinbahn-Fahrzeuge genutzt, sowie als Abstellort für ausgemusterte und zur Verschrottung vorgesehene Fahrzeuge.

 

Depot der Vorortbahn in Ghioroc

 

Triebwagen 2  -  Depot Ghioroc

 

Als Höhepunkt konnten wir mit dem mustergültig aufgearbeiteten Triebwagen 2 bis zum Endpunkt in Ghioroc fahren. Dort wurden wir von Tw 1119-167 auf der Linie 12 überholt. Auf der Rückfahrt nach Arad machten wir noch einen Abstecher zum Chemiekombinat.

 

1119-167  -  Ghioroc

 

Am Nachmittag besuchten wir den Streckenabschnitt Renasterii - Voinicilor - Billa - Maranata. Zurück in der Innenstadt sahen wir den Zug 1093-149 wieder und beschlossen mit ihm eine Runde mitzufahren. Die Fahrt führte uns als Linie 10 wieder auf die Überlandstrecke, aber diesmal zum Chemiekombinat. Dort hatten wir kurz Gelegenheit den Beiwagen mit seiner Triebwagenfront in der Sonne abzulichten, bevor die Fahrt zurück ging.

Der Beiwagen hatte vermutlich mal einen Unfall und hat deshalb die Front eines T4R bekommen.

Außerdem wurden auf dem Perron zwei zusätzliche Sitze eingebaut.

 

149  -  Combinatul Chimic

 

 

 

Mittwoch - 09. Mai 2007

 

Da unser rumänischer „Reiseleiter“ am Mittwoch keine Zeit hatte, konnten wir an diesem Tag das Netz

allein erkunden. Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit. Wir besuchten die dörfliche Strecke nach

Piata Gai sowie die Neubaustrecke nach Platforma Vest aus dem Jahr 2005 in ein neues Gewerbegebiet.

Auch diese Strecke ist nur eingleisig. 

 

1127  -  Platforma Vest

 

1180  -  Scoala

 

 

Anschließend folgten noch einige Aufnahmen am Piata UTA.

Am Nachmittag stand die Strecke zum CET auf dem Programm. Bis zur Zwischenendstelle Sere verkehren

die Linien 15 und 16. Dort befindet sich ein Wendedreieck zum Wechseln der Fahrtrichtung.

Der weitere Abschnitt zum CET wird nur während des Schichtwechsels der dortigen Fabrik von den

Linien 15b, 16b und CET angefahren. 

Die Strecke zweigt zwischen den Haltestellen Gara CFR (Hauptbahnhof) und Podgoria ab. 

Unmittelbar hinter dem Abzweig wird die Strecke eingleisig. 

Wie auch die anderen eingleisigen Strecken ist hier keine Signalanlage vorhanden.

Allerdings gibt es hier eine Art Aufsicht, die den Verkehr per Funk regelt. 

Im weiteren Streckenverlauf befinden sich an den Haltestellen Ausweichmöglichkeiten. 

 

122 (ex Ludwigshafen), 03 (ex Ulm)  -  Endstelle CET

 

262 (ex Mülheim) in der Wendeschleife CET

 

Vom CET kommend müssen die Tw 122, 03 und 262 in der 

Haltestelle Sere den Gegenzug abwarten.

 

Auf dem Rückweg in die Innenstadt wurde noch ein kurzer Zwischenstop auf dem Bahnhof in Arad eingelegt.

 

Dort gab es u.a. diese dreiteilige 642 Einheit nach Baia Mare zusehen.

 

 

Donnerstag - 10. Mai 2007

 

Am Donnerstag besichtigten wir das zweite Depot in Arad, das Depot Micãlaca. 

 

Dieses wird über eine eingleisige Zufahrt erreicht. 

 

Dort sind die Timis-Züge, die GT4, die Essener M8 sowie noch einige andere Fahrzeuge beheimatet. Ungeplant und nach kurzer Rücksprache bekamen wir eine weitere Sonderfahrt geboten.

Diesmal ging es mit dem GT4 014 aus Ulm auf Strecke. 

 

1016 (ex Essen), 224-227 und 303-313 (ex OEG)

 

1019 (ex Essen) und 304-314 (ex OEG)

 

014 (ex Ulm) - Combinatul Chimic

 

Am Nachmittag sollte es dann mit dem Zug 1087-0161 zur Haltestelle Piata UTA gehen.

Unsere Zielhaltestelle erreichten wir jedoch nicht ganz, da der Beiwagenzug kurz vorher den Dienst verweigerte. Die letzten paar Meter mussten wir zu Fuß zurück legen. Der Schaden kann aber nicht weiter schlimm gewesen sein, da der Hängerzug schon am nächsten Tag wieder im Einsatz war.

Von Piata UTA ging es wieder zu Fuß zur Schleife Capitan Ignat um noch einige Motive festzuhalten.

Vom Cap. Ignat fuhren wir die Strecke zum Depot zurück. Am Depot angekommen beschlossen wir dieses noch einmal heimzusuchen und die uns noch fehlenden Fahrzeuge fotografisch zu verewigen.

Dies gelang uns auch mit einigen Mühen. 

 

Leider nicht im Einsatz war der Zug 903-213.

 

Unsere freundliche Aufsicht zeigte uns noch voller Stolz den hervorragend 

aufgearbeiteten Historischen Wagen Nr. 60 (Bj. 1969; ITB Bukarest).

 

 

 

Freitag - 11. Mai 2007

 

Da sich das Wetter am Freitag wieder deutlich besserte bestand die Möglichkeit noch einige schöne Motive umzusetzen. Daher entstanden noch einige Aufnahmen an den Strecken nach Piata Gai, der Neubaustrecke nach Platforma Vest und im Bereich der Endstelle Fãt Frumos. 

Am Nachmittag stand dann noch eine Fahrt mit der Buslinie 21 an. Los ging es an der zentralen Haltestelle Podgoria mit dem letzten verbliebenen silbergrauen O405N 349. Damit fuhren wir bis zur Endstelle Cartiera Alfa. 

 

349  -  Cartiera Alfa

 

Am späten Nachmittag ging es zum Einkaufen noch einmal nach Billa, auf dem Weg dorthin

entstanden noch zahlreiche Bilder.

 

1085-1099, 555  -  Str. Renasterii

 

Den Abend verbrachten wir mit ein paar Aufnahmen in der einsetzenden Dunkelheit. 

 

1123-174  -  Primărie

 

Rathaus Arad

 

263  -  Teatru

 

 

Sonnabend - 12. Mai 2007

 

Am Sonnabend fuhren wir mit einem Überland-Timis noch einmal die Strecke nach Ghioroc und zurück.

Die Überland-Timis besitzen nur 2 statt der üblichen 4 Türen und bequemere Sitze, sowie Gepäckablagen darüber.

 

15-16  -  Ghioroc

 

 

Am letzten Tag entstand an der Endstelle Billa dann noch ein Gruppenbild vor der Traktion 1100-1084.

 

 

Sonntag - 13. Mai 2007

 

Die Rückreise am Sonntag gestaltete sich, wie auch die Hinreise, unproblematisch aber nicht weniger stressig. Unser IC kam in Arad pünktlich aus Timisoara an und wir fuhren bequem und teilweise schlafend bis Budapest. Dort verbrachten wir die Wartezeit mit einigen Straßenbahnfotos.

 

4161-4160  -  Budapest

 

1327  -  Budapest

 

Wie eine Woche zuvor ausgemacht erwartete uns Andrea bereits mit ihrem Taxi am Bahnhof, um uns zum Flughafen zurück zu bringen. Diese Fahrt verlief nicht ganz so rasant wie die Hinfahrt, aber dennoch schnell 

und sicher. Der Rückflug verlief ohne Zwischenfälle aber ca. 30 Minuten verspätet. Allerdings war die Crew nicht so motiviert und freundlich wie auf dem Hinflug. Durch diese Verspätung und den noch nötigen Fahrscheinkauf war unser Anschlusszug in Gefahr, den wir aber dennoch knapp erreichten. Die Heimfahrt führte uns über Magdeburg nach Halle, wo wir gegen 21:15 Uhr glücklich, aber total geschafft wieder ankamen.

 

Unser Dank für die Organisation und die Informationen gehen vor allem an Herrn Kunze (Havag) sowie unseren rumänischen Begleiter Hansi Golda von CTP.

 

Links: www.primariaarad.ro, www.ctparad.ro