| Hallesche Straßenbahn AG (Pferdebahn 1882-1911) |
| Stadtbahn Halle (1890-1917) |
| Städtische Straßenbahn Halle (1911-1951) |
| VE Verkehrsbetriebe Halle (1952-1990) |
| Hallesche Verkehrs AG (ab 1990) |
| Juni 1857 |
| Infolge des ersten Antrags zur Errichtung einer Straßen-Eisenbahn in Halle bildet die Stadtverordnetenversammlung eine ständige Pferdeeisenbahn-Kommission. |
| ab 1870 |
| Die Stadt Halle, die seit 1840 Eisenbahnanschluss hatte, dehnt sich durch die Industrialisierung rasch über ihre mittelalterlichen Stadtgrenzen aus und verschmolz mit den Vorstädten. Mit der Stadtvergrößerung musste auch eine Lösung für den innerstädtischen Verkehr gefunden werden. |
| 30. Mai 1878 - 18. April 1882 |
| Zwischen Marktplatz und Giebichenstein bzw. Trotha verkehrt ein Pferdeomnibus in der mittlerweile rund 65.000 Einwohner großen Stadt. (erster ÖPNV in Halle) |
| 17. März 1881 |
| Beschluss der Stadtverordnetenversammlung über die Errichtung einer Pferdebahn |
| 24. Juni 1882 |
| Vertragsabschluss über den Bau und Betrieb einer Straßenbahn in Halle. Vereinbarte Linienführung : a) Bahnhof - Leipziger Platz (Riebeckplatz) - Leipziger Turm - Marktplatz - Ulrichstraße - Universitätsreitbahn - Geiststraße - Mühlweg - Burgstraße - Trothaer Straße - Saalschloßbrauerei (Linienlänge 4,6 km) b) wie a), aber zwischen Leipziger Turm und Universitätsreitbahn über Poststraße (Hansering) - Alte Promenade (Universitätsring) (Linienlänge 5,8 km) |
| 13. Juli 1882 |
| Beginn der Bauarbeiten an den Gleisanlagen |
| 07. Oktober 1882 |
| Abschluss aller Bauarbeiten und Aufnahme des Probebetriebes mit vier Wagen |
| 15. Oktober 1882 |
| Feierliche Eröffnung der Pferdestraßenbahn vom Bahnhof durch die Stadt nach Giebichenstein.
Um 1 Uhr mittags wird die „Hallesche Straßenbahn“ offiziell eingeweiht und mit 12 einspännigen Pferdebahnwagen in Betrieb genommen. Das Depot der Halleschen Straßenbahn AG befand sich in der Klosterstraße. |
| 31. Dezember 1883 |
| Im ersten vollen Betriebsjahr werden 1,43 Mio. Personen befördert. |
| 03. Januar 1898 |
| Nach mehrjährigen vergeblichen Bemühungen wird die Genehmigung zur Elektrifizierung der Halleschen Straßenbahn AG erteilt. Die älteste Straßenbahngesellschaft in Halle, die "Rote Bahn", bemühte sich auch um eine Elektrifizierung ihres Netzes, hatte sie doch nach der Aufnahme des elektrischen Betriebes bei der Stadtbahn Einbußen bei den beförderten Fahrgästen zu verzeichnen. Doch erst 1899 gelang es. Das in Halle ansässige physikalische Institut der Universität (gegenüber der Moritzburg) bekämpfte energisch dieses Vorhaben. In diesem Streit offenbarte sich der Widerspruch zwischen wissenschaftlicher Forschung und Anwendung dieser Ergebnisse in der Praxis. Der Leiter des halleschen Institutes befürchtete, dass "der von den Schienen entweichende und sich mit dem Erdmagnetismus verbindende Rückstrom die feinen, außerordentlich empfindlichen magnetischen Instrumente des Institutes so beeinträchtigen würde, dass die Sicherheit der Experimente ... erheblich beeinträchtigt werde." Kein geringerer als Professor Röntgen erstellte folgendes Gutachten : "Der Vorstand eines jeden physikalischen Institutes hat meines Erachtens die Pflicht, auf das allerausdrücklichste gegen die Anlage einer solchen elektrischen Leitung ... in der Nähe des Institutes zu protestieren." |
| Seit 15. Mai 1899 |
| werden alle Straßenbahnen in Halle nun elektrisch betrieben. Wegen Einspruchs des Physikalischen Instituts muss allerdings die Antriebsenergie zwischen Bernburger Straße und Hauptbahnhof vorerst aus mitgeführten Akkumulatoren bezogen werden. Der technische Fortschritt ließ sich jedoch auch durch Meinungen von Wissenschaftlern nicht aufhalten. |
| 1899 |
| wurden in der Seebener Straße das neue Depot und Kraftwerk errichtet. |
| 03. August 1902 |
| Einstellung des Akkumulatorenbetriebs, die Strecke wird mit Oberleitung ausgerüstet. |
| 01. April 1903 |
| Einführung von Haltestellen |
| 01. Oktober 1909 |
| alle Straßenbahnlinien sind mit Schaffnern besetzt |
| 01. Januar 1911 |
| Die Stadtgemeinde Halle kauft die Hallesche Straßenbahn AG. Die neue Bezeichnung : Städtische Straßenbahn Halle |
| 09. Mai 1914 |
| Inbetriebnahme der neuen Linie C auf der Strecke Marktplatz - Riebeckplatz - Hauptbahnhof - Büschdorf - Schönnewitz (Ortsteil von Reideburg) |
| 22. Januar 1915 |
| Der Streckenverlauf von Schönnewitz wird bis nach Reideburg verlängert. |
| 06. September 1915 |
| Erstmalige Einstellung weiblicher Arbeitskräfte als Schaffnerinnen bei beiden Bahnen infolge des 1. Weltkrieges. |
| Linienführung 1915 |
| A : | Bahnhof - Marktplatz - Reileck - Giebichenstein - Angerweg |
| B : | Bahnhof - Poststraße - Theater - Mühlweg - Giebichenstein - Cröllwitz |
| C : | Marktplatz - Delitzscher Straße - Schönnewitz - Reideburg |
| 02. März 1917 |
| Frauen kommen auch als Triebwagenführer zum Einsatz. |
| 04. Dezember 1888 |
| Vertragsabschluss über den Bau und Betrieb einer zweiten Straßenbahn in Halle Stadtbahn Halle. |
| vereinbarte Linienführung : | Roßplatz - Marktplatz - Franckeplatz - Rannischer Platz (1,9 km) |
| Marktplatz - Talamtstraße - Mansfelder Straße - Schieferbrücke (0,6 km) | |
| Roßplatz - Leipziger Platz (Riebeckplatz) - Schmiedstraße (3,0 km) | |
| Delitzscher Straße - Franckestraße - Franckeplatz (0,8 km) |
| 30. August 1889 |
| Die Stadtbahn Halle nimmt als zweite Pferdebahngesellschaft den Betrieb auf den Strecken Roßplatz - Leipziger Platz und Roßplatz - Post auf. Entsprechend der Lackierung der Fahrzeuge hieß sie bei den Hallensern die "Grüne Bahn", während die andere den Beinamen die "Rote Bahn" erhielt. |
| 13. Oktober 1889 |
| Außer der Strecke Leipziger Platz - Schmiedstraße werden alle vereinbarten Linien befahren. |
| 06. Mai 1890 |
| Vertragsabschluß zwischen AEG und der Stadt Halle über die Einführung des elektrischen Betriebes auf den Stadtbahn-Linien nach dem Spragueschen System.
Der Amerikaner F. Sprague hatte 1887 in Richmond (USA) das erste elektrische Straßenbahnnetz der Welt aufgebaut. Die AEG erwarb seine Patente.
Dem weitsichtigen Stadtverordneten Wilhelm von Holly und dem Oberbürgermeister Staude war es zu verdanken, dass Halle die erste moderne elektrische Straßenbahn
in Europa errichtete. Diese innovative Entscheidung kann man nur richtig einordnen, wenn man bedenkt, dass die praktische Nutzung der Elektrizität noch unbekannt war.
Die elektrische Straßenbahn brachte auch in der Regel den Strom in die Haushalte. Sie ermöglichte ebenso die weitere Ausdehnung der Städte. Die Stadtbahn Halle war Anstoß und das Muster für viele Städte, die nach 1892 elektrische Straßenbahnen errichteten. Nicht nur für Deutschland, auch für Russland und Skandinavien wurden Impulse ausgelöst. |
| 27. Juni 1890 |
| Die AEG erwirbt die 1889 gegründete Stadtbahn Halle. |
| 20. Juli 1890 |
| Die Strecke Leipziger Platz - Schmiedstraße wird in den Linienverkehr einbezogen. |
| 24. April 1891 |
| Aufnahme des elektrischen Betriebes auf der Linie Roßplatz - Schmiedstraße. |
| 30. Juni 1981 |
| Letzter Einsatz von Pferdebahnwagen bei der Stadtbahn Halle. |
| 01. Juli 1891 |
| Elektrischer Betrieb auf allen Linien der AEG Stadtbahn Halle. Damit war Halle die erste Stadt in Europa mit einem elektrischen Straßenbahnnetz. |
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| 20. Oktober 1892 |
| Eröffnung der Stadtbahn-Linie Roßplatz - Ludwig-Wucherer-Straße - Reilstraße - Wittekind |
| 20. November 1892 |
| Verlängerung der Strecke von Wittekind (Kurallee) bis nach Trotha. |
| 01. April 1903 |
| Einführung von Haltestellen |
| 01. Oktober 1909 |
| alle Straßenbahnlinien sind mit Schaffnern besetzt |
| Stadtbahnlinien 1914 |
| 1 : | Rannischer Platz - Marktplatz - Walhalla- Riebeckplatz - Artilleriekaserne |
| 2 : | Schlachthof - Riebeckplatz - Franckeplatz - Hettstedter Bahnhof |
| 4 : | Hettstedter Bahnhof - Marktplatz - Walhalla - Zoo |
| 5 : | Hauptbahnhof - Walhalla - Zoo - Bahnhof Trotha |
| 6 : | Hauptbahnhof - Rannischer Platz - Böllberger Weg |
| 06. September 1915 |
| Erstmalige Einstellung weiblicher Arbeitskräfte als Schaffnerinnen bei beiden Bahnen infolge des 1. Weltkrieges. |
| 02. März 1917 |
| Frauen kommen auch als Triebwagenführer zum Einsatz. |
| 01. April 1917 |
| Die Stadtgemeinde kauft die AEG-Stadtbahn für 4,9 Millionen Mark und vereinigt sie am 1. Januar 1918 mit der Städtischen Straßenbahn Halle. |
| 01. Januar 1918 |
| Die beiden halleschen Straßenbahnbetriebe "Stadtbahn Halle" und "Städtische Straßenbahn Halle" werden vereinigt zur Städtische Straßenbahn Halle.
Eine einheitliche Fahrzeugnummerierung und Farbgebung ist die Folge. Im Anschluss an die Liniennummern 1- 6 der ehemaligen Stadtbahn Halle erhalten die Linien A, B und C der ehemaligen Halleschen Straßenbahn AG die Liniennummern 7, 8 und 9. |
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| 28. Oktober 1919 |
| Ablösung der Stangenstromabnehmer durch Lyrabügel auf allen Triebwagen. |
| 01. November 1919 |
| Bau einer Abstellhalle, sowie Einbau von 19 Weichen und 1375 m Gleis an der Freiimfelder Straße. |
| 01. November 1921 |
| Beginn des Einsatzes von 20 neuen Trieb- und 40 neuen Beiwagen von der Waggonfabrik Wismar und Neugestaltung des Liniennetzes. |
| neues Liniennetz 1921 |
| 1 : | Beesener Straße - Rannischer Platz - Marktplatz - Steintor - Reileck - Trotha (6,2 km) |
| 2 : | Schlachthof - Hauptbahnhof - Franckeplatz - Hallorenstraße - Hallmarkt (3,8 km) |
| 3 : | Böllberger Weg - Rannischer Platz - Marktplatz - Reileck - Bahnhof Trotha (7,5 km) |
| 4 : | Hettstedter Bahnhof - Marktplatz - Steintor - Riebeckplatz - Damaschkestraße (5,5 km) |
| 5 : | Hauptbahnhof - Riebeckplatz - Steintor - Reileck - Zoo (4,7 km) |
| 6 : | Hauptbahnhof - Riebeckplatz - Rannischer Platz - Böllberger Weg (2,9 km) |
| 7 : | Hauptbahnhof - Riebeckplatz - Reileck - Giebichenstein - Schollstraße (4,7 km) |
| 8 : | Hauptbahnhof - Leipziger Turm - Post - Bebelstraße - Mühlweg - Burgstraße - Cröllwitz (4,6 km) |
| 9 : | Seebener Straße - Reileck - Marktplatz - Riebeckplatz - Büschdorf - Reideburg (9,6 km) |
| 10 : | Zoo - Reileck - Steintor - Riebeckplatz - Damaschkestraße (6,1 km) |
| 11 : | Hauptbahnhof - Riebeckplatz - Rannischer Platz - Beesener Straße (1,8 km) |
| 12 : | Hauptbahnhof - Riebeckplatz - Marktplatz - Ulrichstraße - Mühlweg - Burgstraße - Cröllwitz (4,7 km) |
| 1922 |
| Erster Streckenneubau nach dem 1. Weltkrieg - Linie 3 vom Rannischen Platz zur Blindenanstalt. |
| 01. Oktober 1922 - 11. Dezember 1923 |
| Beginn der Auswirkungen der Inflation. Laufende Verringerungen der Verkehrsdurchführungen mit Preissteigerungen und Linienkürzungen bzw. Linieneinstellungen bestimmen das Bild der Straßenbahn. |
Fahrpreisentwicklung
| 01. August 1919 | 20 Pfennig |
| 14. Juli 1923 | 1500 Mark |
| 24. November 1923 | 150 Mrd. Mark |
| 25. November 1923 | 15 Reichspfennig |
| 1925-1928 |
| Beschaffung von 91 Trieb- und 50 Beiwagen (Tw Nr. 121-200, 400-410, Bw Nr. 241-290) |
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| 29. September 1925 |
| Verlängerung der Linie 1 von der Dessauer Straße bis zum Gertraudenfriedhof. |
| 17. Juli 1926 |
| Verlängerung der Linie 8 bis zur Dölauer Straße (ab 06. Dezember bis Schwuchtstraße). |
| 01. Juni 1927 |
| Eröffnung der Heidelinie und Inbetriebnahme der neuen Wagenhalle Freiimfelder Straße. |
| 01. Oktober 1927 |
| Inbetriebnahme der Hauptwerkstatt Freiimfelder Straße. |
| 1927-1928 |
| Etappenweiser Ausbau der Nord-Süd-Strecke Beesener Straße - Artilleriestraße. |
| 1928 | |
| Streckenlänge : | 41,8 km |
| Betriebsmittel : | 169 Triebwagen |
| 93 Beiwagen | |
| 28 Spezialwagen | |
| 2 Autoturmwagen | |
| Beschäftigte : | 981 |
| beförderte Personen | 38,6 Mio. |
| 25. Oktober 1928 |
| Bezug des Verwaltungsgebäudes Freiimfelder Straße und Schließung des Depots Roßplatz. |
| 01. November 1929 |
| Im Ergebnis der seit dem 01. September 1929 eingeführten gemeinsamen Geschäftsführung aller städtischen Betriebe erhält die hallesche Straßenbahn die neue Bezeichnung Werke der Stadt Halle - AG (WEHAG), Abteilung Straßenbahn. |
| 11. Mai 1930 |
| Eröffnung der ersten Buslinie Nr. 20 vom Riebeckplatz bis Wörmlitz |
| 11. Juni 1939 |
| Beginn der Wiedereinstellung weiblichen Personals für den Fahrdienst |
| 04. September 1939 |
| Stilllegung der Strecken Riebeckplatz - Franckeplatz - Hallmarkt und Trotha/Oppiner Straße - Bahnhof Trotha. Weiterhin gibt es erhebliche Verkehrseinschränkungen nach Beginn des Zweiten Weltkriegs. |
| 11. November 1940 |
| Die Straßenbahn erwirbt den von der Waggonfabrik Lindner AG in Ammendorf gebauten Mustertriebwagen 500. |
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| 01. Oktober 1944 |
| Einführung des bis 1990 bestehenden Einheitstarifes von 15 Pfennigen. |
| 14. April 1945 |
| Einstellung des gesamten Bahnbetriebes. |
| 16. Mai 1945 |
| Wiederaufnahme des Straßenbahnverkehrs auf der Strecke Schlachthof - Steintor - Reileck - Burg Giebichenstein - Depot Seebener Straße |
| 21. April 1946 |
| Das gesamte Gleisnetz ist wieder befahrbar, bis auf die 1939 stillgelegten Teilstrecken. 1946 beförderte die Straßenbahn 107 Millionen Fahrgäste. |
| 01. Juli 1948 |
| Abbau der Gleisanlagen vom Leipziger Turm bis zum Mühlweg |
| 01. Mai 1949 |
| Umwandlung der WEHAG in ein Kommunales Wirtschaftsunternehmen : Versorgungs- und Verkehrsbetriebe der Landeshauptstadt Halle (KWU) |
| 01. Juli 1950 |
| Zahlreiche Randgemeinden (u.a. Ammendorf, Reideburg, Büschdorf) werden eingemeindet. |
| 01. November 1950 |
| Stabilisierung des Straßenbahnverkehrs. Planmäßiger Zugabstand auf allen Linien wieder sechs(!) Minuten. |
| Dezember 1950 |
| Erste neue Wagen vom Lokomotiv- und Waggonbau Werdau (LOWA) werden geliefert. Bis November 1955 werden 11 Trieb- und 25 Beiwagen dieses Typs in Betrieb genommen. |
| 01. April 1951 |
| Auflösung der KWU, damit selbständige Verwaltung der Straßenbahn als städtischer Betrieb. |
| 01. Juli 1951 |
| Zusammenschluss mit den Merseburger Überlandbahnen VEB zum Rat der Landeshauptstadt Halle, Straßen- und Überlandbahn. |
| 01. Oktober 1952 |
| Die Straßenbahn wird eigenständiger Betrieb als VEB (K) Straßen- und Überlandbahn Halle. |
| 01. Mai 1957 |
| Der Betrieb erhält die neue Bezeichnung VE Verkehrsbetriebe Halle. In den folgenden Jahren wird der Wagenpark
schrittweise mit Fahrzeugen aus Gotha modernisiert. Um die Einrichtungsfahrzeuge einsetzen zu können, erfolgen kurze Streckenverlängerungen mit Bau von Wendeschleifen in der Elsa-Brandström-Straße und in Kröllwitz. Auch in Böllberg, Büschdorf und Trotha werden Gleisschleifen gebaut. Der Personalmangel zwang zur Rationalisierung der Fahrgastabfertigung. |
| ab 1957 |
| Die Triebwagen verkehren ohne Schaffner als sogenannte Sichtkartenwagen. Da der Kohlebergbau zum Abriss der Gemeinden im Geiseltal führte, machte sich der Abbau der Strecke Frankleben - Mücheln erforderlich. Ausgebaut wurde die Strecke nach Bad Dürrenberg - entsprechend ihrer Bedeutung im Berufsverkehr. |
| 24. April 1958 |
| Die Strecke Neumark - Mücheln im Geiseltal wird Infolge des Braunkohleabbaus eingestellt. |
| 01. August 1958 |
| Weitere Verkürzung der Linie 33 bis Zuckerfabrik Körbisdorf. |
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| 13. November 1958 |
| Inbetriebnahme der Neubaustrecke Vogelweide - Am breiten Pfuhl. |
| 08. Oktober 1959 |
| Verlängerung der Linien 31 und 32 bis nach Trotha. Die Kuppelendstelle Rosengarten wird stilllgelegt und die Gleise ausgebaut. |
| 06. April 1960 |
| Stilllegung der Strecke Neundorf - Frankleben. |
| 20. Februar 1961 |
| Inbetriebnahme der Wendeschleife Büschdorf. |
| ab 1962 |
| Die Schaffner werden auch im zweiten Beiwagen eingespart. Ihn durften dann nur noch Fahrgäste mit Zeitkarten benutzen. |
| 09. Juli 1962 |
| Inbetriebnahme einer großen Wendeschleife vor dem VEB Chemische Werke Buna in Schkopau. |
| Mai 1963 |
| Die Zahlbox wird eingeführt. Erster Einsatz von Einzelwagen ohne Schaffner. |
| 01. Juni 1963 |
| Einführung des OS-Betriebs auf der Linie 15. (OS - ohne Schaffner) |
| 01. September 1964 |
| Alle innerstädtischen Linien fahren im OS-Betrieb. Schaffner gibt es nur noch auf der Überlandbahn. |
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| 28. Dezember 1964 |
| Verlängerung der Strecke in Kröllwitz bis zur neuen Wendeschleife am Rand der Heide. |
| 01. Dezember 1965 |
| Die Linie 33 fährt nur noch bis zum Depot Frankleben. |
| 15. Juni 1966 |
| Mit Inbetriebnahme der straßenbahneigenen Saale- und Saaleflutbrücken wird der durchgehend zweigleisige Ausbau der Strecke Ammendorf - Schkopau abgeschlossen. |
| 08. Dezember 1966 |
| Der Tw 569 kommt als Prototyp der Lizenzproduktion des Gothaer Typs ET 62 von ČKD Prag nach Halle. |
| 10. April 1967 |
| Inbetriebnahme der neuen Dessauer Brücke und des besonderen Bahnkörpers bis zur Haltestelle Gertraudenfriedhof. |
| 11. August 1967 |
| Nach fast 85-jährigem Betrieb wird die Strecke Thämannplatz - Leipziger Turm - Marktplatz stillgelegt. |
| 16. August 1967 |
| Inbetriebnahme der neuen Gleisanlagen nach Fertigstellung der grandiosen Verkehrslösung für das Jahr 2000 auf dem umgestalteten Thälmannplatz. Dieser Platz, der fortan zum Grauen für jeden auswärtigen Kraftfahrer wurde, führte zur Zerstörung der beiden Ost-West-Straßenbahnstrecken durch die Leipziger Straße (Boulevard) und Philipp-Müller-Straße. |
| 01. September 1967 |
| Abschluss der Umnummerierung des Wagenparks. |
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| 1967-1968 |
| Innerhalb von 6 Monaten werden aus Prag 86 Trieb- und 110 Beiwagen des zweiachsigen Typs T2D/B2D geliefert. |
| 02. Mai 1968 |
| Inbetriebnahme des 1. Bauabschnittes der Schnellverbindung Leuna - Bad Dürrenberg (2,6 km) mit einer Direktverbindung zwischen Krähenberg und Fährendorf. |
| 25. Mai 1968 |
| Stilllegung des Streckenabschnitts Merseburg Süd II - Depot Frankleben. Damit verschwindet die Straßenbahn nach 50 Betriebsjahren aus dem Geiseltal. |
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| 01. Juni 1968 |
| Neugestaltung des gesamten Liniennetzes. Einführung einer neuen Linie 5 Trotha - Leuna als Ersatz für die Linien 31 und 32. Die Kuppelendstelle an der Damaschkestraße wird beseitigt. |
| 22. Oktober 1968 |
| Inbetriebnahme der Gleisverbindung zwischen Großer Steinstraße und Ulrichstraße. |
| 30. Juni 1969 |
| Stilllegung der Strecke Thälmannplatz - Rannischer Platz. |
| 12. Juli 1969 |
| Die ersten beiden Triebwagen vom Typ T4D treffen aus Prag ein. Dieser Wagentyp löst in den Folgejahren alle älteren Fahrzeuge ab. |
| 11. Dezember 1969 |
| Die Wendeschleife in Bad Dürrenberg wird in Betrieb genommen. |
| Oktober 1970-Juni 1971 |
| Umrüstung der elektrischen Weichen auf induktive Steuerung |
| 21. Mai 1971 |
| Der Straßenbahnverkehr auf der Linie 10 zwischen Büschdorf und Reideburg wird eingestellt. Damit verschwindet die letzte Rangierendstelle in Halle. |
| 18. Oktober 1971 |
| Die Umstellung der Linie 5 auf Tatrazüge beginnt. |
| 04. Dezember 1971 |
| Die Linie 5 wird von Trotha nach Bad Dürrenberg verlängert. Mit 30,7 Kilometern ist sie die längste Straßenbahnlinie der DDR und noch heute eine der längsten Straßenbahnlinien Deutschlands. |
| 18. Dezember 1972 |
| Inbetriebnahme einer Verbindung zwischen Leuna/Industrietor und Leuna/Karl-Marx-Platz (Pfalzplatz) über die Rössener Brücke zum Wenden der Einsatzwagen. |
| 24. November 1973 |
| Umbenennung der E-Wagen Frohe Zukunft - Ammendorf - Schkopau in Linie 10. |
| 05. Januar 1974 |
| Die Strecke Merseburg - Bad Dürrenberg ist durchgehend zweigleisig befahrbar. |
| 28. März 1974 |
| Stilllegung und Abbau der 1952 errichteten Wendeschleife Ammendorf/Rathaus. |
| 05. April 1974 |
| Neue Gleisanlagen in Ammendorf mit Wendeschleife in der Regensburger Straße werden in Betrieb genommen. |
| 12 Oktober 1974 |
| Einstellung der Linie 34 und Abbau der Strecke Daspig - Spergau - Fährendorf. |
| 08. Mai 1975 |
| Die Freiabstellfläche im Betriebshof Freiimfelder Straße wird fertig gestellt. |
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| 03. Dezember 1975 |
| Inbetriebnahme der neugestalteten Endstelle Trotha. |
| Oktober 1976-Juni 1978 |
| Neutrassierung der Strecke Mansfelder Straße - Gimritzer Damm mit neuer Saalebrücke. |
| 10. Juli 1977 |
| Verlängerung der Strecke von der Paul-Suhr-Straße bis zum S-Bahnhof Südstadt. |
| 22. März 1980 |
| Einführung des Entwertersystems auf allen Linien im Stadtgebiet. |
| September 1980 |
| Das gesamte Streckennetz kann mit Tatra-Fahrzeugen befahren werden. |
| 28. September 1981 |
| Die Strecke Halle - Bad Dürrenberg ist bis auf ein kurzes Stück zweigleisig ausgebaut. |
| 20. Dezember 1981 |
| Inbetriebnahme der Neubaustrecke Böllberger Weg bis zur Wendeschleife Südstadt. |
| 30. Dezember 1982 |
| Inbetriebnahme der Strecke durch das Wohngebiet Silberhöhe zur Endstelle Beesen. |
| 25. April 1983 |
| Vorstellung des in Eigenleistung der Werkstatt umgebauten ZT4D 901. |
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| 30. November 1985 |
| Ein neues Verbindungsgleis (Diagonalgleis) auf dem Marktplatz wird in Betrieb genommen. |
| 1986 |
| Der Tatragroßzug 1030-1031-150 wird für Baustellenverkehre als Zweirichtungszug umgebaut. |
| Früjahr 1987 |
| Die letzte Tatra-Lieferserie gelangt in den Linieneinsatz. Damit wurden 323 Trieb- und 124 Beiwagen der Bauart T4D/B4D an die Verkehrsbetriebe Halle geliefert. |
| Früjahr 1988 |
| Letzter Einsatz von LOWA Wagen im Personenverkehr. |
| 1987-1989 |
| Die Trennung des Gleiskörpers der Straßenbahn vom individuellen Straßenverkehr in der Leninallee, teilweise in der Merseburger Straße und in der Damaschkestraße kann bauseitig realisiert werden. |
| 01. Juli 1990 |
| Gründung der Halleschen Verkehrs-Aktiengesellschaft und Eintragung in das Handelsregister. |
| 01. August 1990 |
| Der erste GT 4 trifft aus Stuttgart ein und ist seit September im Einsatz. Insgesamt 30 dieser Gelenkwagen wurden dort preiswert erworben. Dazu kommen neun Fahrzeuge dieses Typs als Geschenk der Stadt Freiburg/Breisgau. |
| Mai 1990 |
| Die Städte Halle und Halle-Neustadt werden zusammengelegt. Die HAVAG übernimmt daraufhin auch den gesamten Omnibusverkehr der Stadt. |
| 1990 |
| Der T4D Großzug 1151-1150-200 gelangt zur Modernisierung zum Mittenwalder Gerätebau nach Mittenwalde bei Berlin. |
| 08. Dezember 1990 |
| Abschiedsfahrt der Zweiachsfahrzeuge vom Typ ET62/T2D bzw. EB62/B2D. |
| 01. Februar 1991 |
| Einführung neuer Tarife die den seit 1944 gültigen 15-Pfennig-Fahrschein bei der Straßenbahn ablösen. Die neuen Tarife gelten auf allen Bus- und Straßenbahnlinien und ermöglichen problemlosere Umsteigebeziehungen. Die HAVAG betreibt nunmehr 14 Straßenbahn- und 20 Buslinien in der Stadt Halle und Umgebung. |
| 06. März 1991 |
| Präsentation des ersten umgebauten Tatra-Triebwagens mit AEG-Leistungselektronik. |
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| August 1991 |
| Die Modernisierung weiterer Tatrafahrzeuge läuft an. |
| 01. September 1991 |
| Gründung der Verkehrs- und Tarifgemeinschaft (VTG) Halle mit der Deutschen Reichsbahn. Übernahme des Tarifsystems auch auf der S-Bahn. |
| 06. Oktober 1992 |
| Inbetriebnahme des ersten ortsfesten Fahrausweis-Verkaufsautomaten mit Banknotenakzeptator auf dem Riebeckplatz. |
| 17. November 1992 |
| Die 1.Niederflurstraßenbahn vom Typ MGT6D trifft bei der HAVAG ein. Es ist das erste niederflurige Straßenbahnfahrzeug für ein Verkehrsunternehmen in den neuen Bundesländern. |
| 24. Mai 1993 |
| Nachtlinien mit Sammelanschlüssen am Joliot-Curie-Platz, an der Lutherkirche und Rennbahn werden eingeführt. |
| 17. Februar 1994 |
| Das 2. Niederflurfahrzeug vom Typ MGT6D wird nach Halle geliefert. |
| 24. Februar 1994 |
| Das Modernisierungsprogramm der Tatra-Fahrzeuge ist abgeschlossen. Insgesamt wurden beim Mittenwalder Gerätebau 82 T4D bzw. 41 B4D zu T4D-C bzw. B4D-C umgebaut. |
| November 1994 |
| Stilllegung der Verbindung Industrietor - Pfalzplatz über Rössener Brücke. Am Pfalzplatz bleibt ein einfaches Gleisdreieck zum Wenden erhalten. |
| 1992-1995 |
| Alle 38 übernommenen GT4 wurden beim Mittenwalder Gerätebau modernisiert. |
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| 01. Juli 1995 |
| Die Seebener Straße wird grundlegend saniert und eine neue Gleisverbindung zur Trothaer Straße entsteht. |
| 21 November 1995 |
| Erste Bauarbeiten für den neuen Betriebshof Rosengarten beginnen. |
| 26. April 1996 |
| Das erste Niederflurserienfahrzeug (MGT6D) wird geliefert. |
| 06. Mai 1996 |
| Grundsteinlegung für den Betriebshof Rosengarten. |
| Mai 1996 |
| Fertigstellung des neuen Betriebsgebäudes mit moderner Leitstelle im Betriebshof Freiimfelder Straße. |
| 21. Juni 1996 |
| Eröffnung des Historischen Straßenbahndepots in der Seebener Straße. |
| 02. Dezember 1996 |
| Richtfest am Betriebshof Rosengarten |
| Juni 1997 |
| Erstmals werden nicht mehr benötigte Tatrafahrzeuge an Betriebe im Ausland abgegeben. |
| 17./18. Oktober 1997 |
| Eröffnung des Betriebshof Rosengarten und Jubiläum 115 Jahre Straßenbahn in Halle. Gleichzeitige Schließung des Betriebshof Ammendorf nach 95 Betriebsjahren. |
| 17. April 1998 |
| Erster Spatenstich für die Straßenbahnneubaustrecke nach Neustadt. |
| 26. November 1999 |
| Inbetriebnahme des ersten Teilabschnittes der Straßenbahn nach Halle-Neustadt zwischen Rennbahnkreuz und S-Bahnhof Neustadt sowie Übergabe des 50. Niederflurwagens MGT6D an die HAVAG. |
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| August 2000 |
| Der 2.Teil der Neubaustrecke nach Halle-Neustadt zwischen S-Bahnhof Neustadt und Eselsmühle wird eröffnet. |
| 01. August 2001 |
| Gründung des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV). Weitreichende Tarifänderungen treten in Kraft. |
| 05. Mai 2002 |
| Inbetriebnahme des 3. Bauabschnittes der Neubaustrecke in Halle-Neustadt bis zur Endstelle Göttinger Bogen. |
| 11. Mai 2002 |
| Feierlichkeiten im Betriebshof Merseburg zum Jubiläum 100 Jahre Elektrische Straßenbahn Halle - Merseburg. |
| 21. März 2003 |
| Der letzte Teil der Neubaustrecke in Halle-Neustadt wird bis zur Endstelle Soltauer Straße eröffnet. Damit können erstmals seit 1999 auch Einrichtungsfahrzeuge über die Magistrale verkehren. Der Einsatz von MGT6D-Doppeltraktionen entfällt, die GT4-Fahrzeuge werden im Personenverkehr nicht mehr eingesetzt. |
| 22. März 2003 |
| Die GT4 werden nach knapp 13 Einsatzjahren in Halle durch die Halleschen Straßenbahnfreunde e.V. mit einer Abschiedsfahrt aus dem Liniendienst entlassen. |
| 09. Mai 2003 |
| Abgabe aller 27 noch vorhandenen GT4 nach Iasi (Rumänien). |
| 23. Mai 2003 |
| Ein Großteil der noch vorhandenen nichtmodernisierten T4D/B4D wird abgestellt. Erstmals werden Chopper-Fahrzeuge im Betriebshof Merseburg stationiert. |
| 26. Mai 2003 |
| Beginn der Umbauarbeiten am Franckeplatz, in deren Zuge eine Gleiskreuzung entsteht, welche die Neubaustrecke über den Glauchauer Platz und zum Riebeckplatz anbindet. |
| 14. November 2003 |
| Nach 77 Jahren wird der Betriebshof Merseburg geschlossen. |
| April 2004 |
| Der Serienbetrieb von Video-Überwachungskameras in Straßenbahnen der HAVAG beginnt. |
| 06. April 2004 |
| Anlieferung des ersten Niederflurfahrzeuges vom Typ MGT-K. |
| 10. Juli 2004 |
| Offizielle Vorstellung des neuen Niederflurtyps MGT-K und gleichzeitige Verabschiedung der nichtmodernisierten Tatrafahrzeuge (T4D/B4D) aus dem Liniendienst. |
| 01. August 2004 |
| Der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) wird erstmals seit seiner Gründung erweitert. |
| 29. August 2004 |
| Die MGT-K Fahrzeuge gelangen in den Linieneinsatz. |
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| 30. August 2004 |
| Vorbereitungsmaßnahmen zur Umgestaltung des Marktplatzes beginnen. Für mehr als 3 Monate ist der Marktplatz für Straßenbahnen in unterschiedlichen Bauabschnitten nur eingeschränkt passierbar. 19 Jahre nach Inbetriebnahme wird das Diagonalgleis entfernt und durch eine Gleisverbindung nord-östlich des Roten Turms ersetzt. |
| Oktober 2004 |
| Nach großzügigem Umbau der Endstelle Kröllwitz wird der neugestaltete Haltestellenbereich durch die Linien 4 und 7 erstmals genutzt. |
| Quellen : | |
| Bodo-Lutz Schmidt (1991) : | 100 Jahre elektrisch durch Halle |
| Günther Bauer (1987) : | Transpress Straßenbahnarchiv (Band 4) |
| Meyer, Raddatz, Schaaf (1994) : | 25 Jahre Tatrastraßenbahn in Halle/Saale |
| Dieter Moritz (1992) : | Die Überlandbahnen im Raum Merseburg |
| Hallesche Verkehrs AG (HAVAG) | |
| Hallesche Straßenbahnfreunde e.V. (HSF) |