
allgemeine Informationen
Zwischen 1991 und 1994 wurden beim Mittenwalder Gerätebau (MGB) 82 Trieb- und 41 Beiwagen
vom Typ T4D/B4D zu
T4D-C/B4D-C umgebaut. Ab 1998 wurden einige Fahrzeuge im Rahmen der
Hauptuntersuchungen einem zweiten Modernisierungsprogramm unterzogen. Dabei wurden einige Details
an den Fahrzeugen verändert und erhielten eine Neulackierung in den derzeit aktuellen Hausfarben rot/lichtgrau.
Anhand der unterschiedlichen Lackierung lassen sich
beide Varianten unterscheiden. Mehr Informationen zu den
unterschiedlichen Modernisierungsversionen lassen sich in der Fahrzeuggeschichte nachlesen.

allgemeine Informationen
1992 und 1993 wurden zwei Niederflurwagen vom Typ MGT6D, die eigentlich für Bochum bestimmt waren,
nach Halle geliefert. Damit war Halle die erste Stadt, in den neuen Bundesländern, die Niederflurwagen beschaffte.
Erst vier Jahre nachdem das erste Fahrzeug nach Halle geliefert wurde, begann die Serienproduktion.
Bis 2001 folgten 60 weitere MGT6D. Sie tragen die Nummern 601-660.
Einige der Wagen sind auf seiner Seite mit elektrischen Kupplungen ausgerüstet,
sodass ein Betrieb in
Doppeltraktion möglich wäre. Diese Betriebsform wird aber derzeit nicht angewendet.
Die beiden Prototypen (500, 501) unterscheiden sich technisch und auch äußerlich in etlichen Punkten von den Serienfahrzeugen,
sodass beide Versionen nie kompatibel waren. Inzwischen haben alle MGT6D ihren bisherigen Zielfilm gegen orangefarbene
LED Anzeigen getauscht. Auch die beiden Prototypen wurden zu mindestens äußerlich den Serienfahrzeugen angeglichen und
lassen sich nun erst auf den zweiten Blick unterscheiden.

allgemeine Informationen
Der MGT-K ist derzeit der jüngste Fahrzeugtyp bei der HAVAG.
In den Jahren 2004 und 2005 lieferte Bombardier Transportation 30 Fahrzeuge in die Saalestadt.
Die Triebwagen mit den Nummern 661 bis 690 in den Wagenpark eingereiht.
Sie gehören zur Bombardier FLEXITY Classic Fahrzeugfamilie. Ähnliche Fahrzeuge sind z.B. auch
in Dessau, Leipzig, Dresden, Essen, Frankfurt/Main, Kassel und Krakau im Einsatz.
Die halleschen Wagen weisen als einzige Vertreter ihrer Fahrzeugfamilie eine große Besonderheit auf.
Sie haben auf beiden Seiten Türen, aber nur einen Führerstand.
Damit ist ein Einsatz als reiner Einrichtungszug möglich
oder Heck- an Heck gekuppelt als Zweirichtungszug.
Bestellt und ausgeliefert wurden alle MGT-K noch mit Zielfilmen, die allerdings Anfang 2008 alle
gegen Matrixanzeigen ausgetauscht wurden.